Botenstoffe und Stresshormone

Sie gehen nachts alleine eine dunkle Straße entlang. Auf einmal hören Sie ein lautes Geräusch hinter sich…

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– der Sympathikus: Adrenalin und Noradrenalin
Über Ihre Sinnesorgane erreicht die Information über das Geräusch Ihr Gehirn. Ihr Gehirn (Cortex und limbisches System)  bewertet die Situation als Stressor und (Hypothalamus) sorgt dafür, dass Ihr autonomes Nervensystem (Sympathikus) aktiviert wird und die Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin ausschüttet. Sie werden bereit für Kampf oder Flucht.
Organe, die Sie zur Fortbewegung brauchen, werden aktiviert, Blutgefäße in Ihrer Muskulatur öffnen sich, die Pupillen werden weit, Lungenwege werden geöffnet, Ihr Herz schlägt schneller, die Leber stellt Zuckerreserven zur Verfügung etc.
Verdauungs- und Fortpflanzungsorgane werden gehemmt, auf die kann in Stresssituationen verzichtet werden.
Doch auch weiter Hormonssysteme werden unter Stress in Gang gesetzt.
– die Hirnanhangsdrüse: Endorphine
Die Hirnanhangsdrüse kann in stressigen Situationen Endorphine, körpereigene Glückshormone ausschütten. Darum empfinden wir moderate Level von Stress auch als anregend und positiv. Endorphine können Schmerzen unterdrücken.
– die Schilddrüse: Thyroxin
Über die Schilddrüse wird unser Körperumsatz gesteigert. Auch die Körpertemperatur steigt.
– Die Nebennierenrinde: Cortisol
Schließlich beeinflusst Stress auch unser Immunssystem. Cortisol unterdrückt Entzündungen und erhöht den Blutzuckerspiegel.

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