Similiarities in Differences


kep3Der Fokus des zweiten Unterprojektes liegt auf „Civic Education“. Dabei steht die Frage von Respekt und Offenheit in Bezug auf das Anderssein im Mittelpunkt, genauso wie das Akzeptieren von Vielfalt. Das Unterprojekt beschäftigt sich auch mit dem Thema der sozialen Koexistenz – es möchte dabei die Aufmerksamkeit auf Werte, wie Pluralismus und Empathie lenken.

Viele Menschen haben Informationen über Westeuropa und über den Rest der Welt nur über Medien. In der kommunistischen Zeit waren Auslandsreisen für den Normalbürger überhaupt verboten. Auch wenn sich diese Situation nach 1089 erheblich verändert hat – doch für Rumänen ist trotz EU-Mitgliedschaft, Reisen ist immer noch ein Luxus…


Der Leitgedanke von „Similiarities in Differences“ (ehemaliger Arbeitstitel: Diversity and Destination) lautet:
Unsere eigene Kultur verursacht die meisten Probleme dann, wenn es zu Kommunikation mit Menschen anderer Kulturen kommt.
(siehe: BBC Podcasts/Talk About English: Who on Earth Are We?)

Ziele:kep91

  • Aufmerksamkeit auf die Tatsache lenken, dass das Lernen das Aufgeben der Routine bedeutet, um neue Dinge und Ideen kennen zu lernen
  • Zu demonstrieren, dass ein Problem/ein Thema von mehreren Gesichtspunkten aus betrachtet werden kann. Das Unterprojekt zielt auch auf das Trainieren der Schüler, ihre Fähigkeit zum Attitüdenwechsel zu entdecken
  • Entwicklung der Kommunikationsfähigkeit
  • Entwicklung von Einfühlungsvermögen
  • Das Lehren und Lernen von Autonomie (hauptsächlich dadurch, dass solche Entscheidungen getroffen werden, in denen auch die andere Person mit berücksichtigt wird)
  • Das Entwickeln von Kritikfähigkeit – Bewusstsein wecken, dass das soziale Umfeld vielfältig ist, und dass keine Person oder Handlung ausschließlich rein positiv oder negativ zu betrachten ist

Zielgruppe:  15 Jahre oder älter

Angewendete Materialien:

kep72„The Family Circus“ (1979), eine Karikatur von Bil Keane, die uns wie ein Spiegel eine unserer schwächsten Stellen zeigt, nämlich, die dass Menschen oft die Gefangenen ihrer eigenen Welt sind, was sie lächerlich macht. Deshalb lautet also unser Motto folgendermaßen: „Unsere eigene Kultur verursacht die meisten Probleme…“
Der Lernprozess ist aktiv und der Lernende steht im Mittelpunkt. Partner- und Gruppenarbeit bieten Möglichkeiten, dass die Lernenden sowohl persönlich in das Thema einbezogen werden, als auch kooperativ lernen.

In diesem Unterprojekt basiert das Lernen auf drei Schritten/Phasen

  1. Präsentation, Einführung in das Thema: z.B.: Bilder in die richtige Reihenfolge stellen; die in dem Märchen vorkommenden klassischen Werte besprechen (positive/negative Figuren)
  2. Das Wecken von Gedanken durch Tätigkeiten: beim Lesen des Märchens geschrieben vom Gesichtspunkt des Wolfes aus, versuchen die Schüler einen Grund dafür zu finden, warum der Wolf unschuldig ist, und nicht Rotkäppchen.
  3. Anwendung der neulich gelernten Fertigkeiten/Fähigkeiten (Kritik anwenden und  Rollen wechseln: die Schüler arbeiten in kleinen Gruppen und schreiben eine Geschichte aus dem Gesichtspunkt des Antagonisten.)

„Plädoyer“ für einige negative Helden, geschrieben von den Schülern kep11(z.B.: der Charakter von Julien Sorel, dem ambitiösen jungen Mann, der versucht, sich über seine niedrige Herkunft durch eine Kombination aus Talent, harter Arbeit, Betrug und Heuchelei zu erheben, um sich letztendlich als Opfer seiner eigenen Leidenschaften zu finden. Sorel wird von einem seiner Bekannten folgendermaßen charakterisiert: „Er ist nichts anderes als ein Lümmel, ein Emporkömmling, der von verletzlichen Frauen schmarotzt.“

Eine alltägliche Geschichte mit zwei möglichen Enden

  1. die Schüler sind nicht fähig, aus dem Teufelskreis ihrer eigenen Erfahrungen auszusteigen,
  2. sie lernen es, den Blickwinkel der anderen Person, die in der Situation ebenfalls betroffen ist, zu beachten.


>>> Ergebnisse des Projektes


>>> Evaluation



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