Wie kam es zu diesen Projekten? Nun, die Medien sind meist voller „bad news“. Es überwiegen die Meldungen, dass die schulischen Erfolge beim Sprachen lernen, genauso wie die Erfolge bei der Verhinderung von Mobbing, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus in ganz Europa eher gering sind. So ist auch die Umsetzung des politischen Willens (Lissabon Ziele), alle Europäer bis 2030 zumindest zweisprachig auszubilden, mittlerweilen in weite Ferne gerückt. Solche negativen Nachrichten haben auch uns beeinflusst. Wir wollten jedoch nicht in den Chor der Dauerjammerer einsteigen, sondern haben nachgedacht, wie man durch Schule und Erwachsenenbildung gesellschaftliche Veränderungen anstoßen könnte.
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Lehr und Lernangebote über die fertigen Unterprojekte befinden sich auf unserer neuen eLearning Plattform www.ycr-e.eu
Die antirassistische Ausstellung: Alle verwandt, alle verschieden!
ist das gemeinsame Leitmotiv der Unterprojekte 2008
Diese spannende Ausstellung, die der Besiedelung des Planeten durch den Menschen nachspürt, liefert ein besonders geeignetes Beispiel für die Vorzüge des non-lineare Lernens. Bereits eine kurze Beschäftigung damit macht deutlich, was für ein Unsinn Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in Wahrheit sind. So erfahren wir bspw. wie die Verwandschaft aller heute lebender Menschen heute noch mittels wissenschaftlicher Methoden (DNA/DNS) nachverfolgbar ist.
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Kreativität und Innovation
lautet das Leitmotiv aller Unterprojekte 2009
2009 ist das Europäische Jahr für Kreativität und Innovation. Der Koordinator von YCR-E, die European Civic Education Foundation, sowie die Europaschule Budapest beschäftigen sich intensiv mit der Erneuerung von Bildung und mit Civic Education. Eines der Resultate ist das sog. „implizit soziale Lernen“, wobei das gehirngerechte Lernen, in Verknüpfung mit interkulturellem und lebenslangen Lernen darin eingebettet wurden. Das Lernen lernen nimmt dabei eine zentrale Stellung ein. Es handelt sich dabei um eine grundlegende Modernisierung von Erziehung und Bildung, deren Innovationskraft und Vorbildwirkung für die Förderung unseres YCR-E Projektes durch die EU-Kommission entscheidend war. Was lagt also näher, als der Versuch, die eigenen empirischen Erkenntnisse in den Subprojekten 2009 umzusetzen.
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Produzent:
arthefact e.V. art & theater factory, Nürnberg
Gefühle & Geschichten
Eine Geschichte über Sprachen und über das Abenteuer andere zu verstehen. SchülerInnen der ersten bis vierten Jahrgangsstufe (6-10 Jahre) der Jenaplan Schule Nürnberg produzieren ihr ‘eigenes’ Hörspiel. Ein Aufnahmeteam von 7 Kindern lernt mit der Technik umzugehen und Strukturen zu entwickeln, in denen auch andere ‘ihren Teil der Geschichte’ erzählen können und ihre eigene Sprache zum besten geben…
Mikrofilme – Filmprojekt mit Jugendlichen aus Polen
Welchen Einfluss haben Sprache und Text, mit ihrem jeweiligen kulturellen Hintergrund auf das Verständnis von Bildern und Geschichten? Die Idee ist es, Kurzfilme von 90 Sekunden Dauer zu entwickeln. Es wird sich dabei nicht um “Stummfilme” handeln, aber um Filme ohne Ton. Sie sollen die Gefahr medialer Instrumentalisierung, Idealisierung und Manipulation anschaulich darstellen…
Produzent:
Österreichisch Ungarische Europaschule, Budapest
Deutsch hören – Deutsch lesen – Deutsch sprechen – Deutsch träumen – Deutsch schreiben
„Eintauchen” in die Sprache „Deutsch“ mit der österreichischen Autorin Renate Welsh. Schüler/innen der bilingualen Europaschule Budapest wurden durch dieses „Eintauchen“ zu eigenem kreativem Schreiben in deutscher Sprache inspiriert und ermutigt.
Im Einstieg erlebten die Kinder zunächst das sich selbst wahrnehmen, das Vorhandensein von Bewusstem und Unbewussten. Eine Assoziationsspirale (siehe Trailer) öffnete diesen Weg…
Die bunten Gesichter der Welt
“Die bunten Gesichter der Welt” – eine Malreise mit der österreichischen Künstlerin Gabriele Schuller führte zu sehenswerten Ergebnissen. Wir lernen nur dann gut, wenn wir das mit allen unseren Sinnen tun, also im Sprechen, beim Schreiben, aber auch beim Malen, Hören, Fühlen und Schmecken. Die Wahrnehmung des Andersseins als Voraussetzung für die Entwicklung von Toleranz stand deshalb auch in diesem Projekt als sozialer Prozess im Vordergrund…
Unser YCR-E Fußballsong
2008 fand in der Schweiz und in Österreich die Fußballeuropameisterschaft statt. Tausende Menschen aus halb Europa kamen zusammen um sich an der Dynamik dieses Sportes zu erfreuen. Andere wiederum nützen diese Tribüne um ihre rassistischen und fremdenfeindlichen Ängste zu verbreiten. Doch nicht alle lieben Fußball und Sport, und so haben wir nachgedacht wie man…
Szenen und Spiele jenseits der Sprache (Tanztheater)
Die täglichen Erfahrungen von Kindern und Jugendlichen standen im Mittelpunkt der Projektarbeit und wurden szenisch gespiegelt. Es ging vor allem um Themen, wie Wahrnehmung innerhalb einer Gruppe, Teambuilding, Umgang mit Gruppendruck, Entwicklung von Sensibilität im Sinne von „sozialer Aufmerksamkeit“. Es geht also bspw. darum, wie man Mobbing auf non-lineare Art und Weise verhindern könnte.
54 SchülerInnen der beiden 5ten Klassen der Mittelstufe der Österreichisch-Ungarischen Europaschule Budapest waren sehr ernsthaft und mit großem Einsatz bei der Sache…
Eine Klasse(nfahrt) für sich – Eggenburg!
Gelungene Klassenreisen resultieren selten aufgrund touristischer Highlights. Wesentlich für das Gelingen und einen nachhaltig positiven Eindruck ist vielmehr der Perspektivenwechsel, nicht zuletzt auch die Möglichkeit des impliziten Erwerbs von Kompetenzen. Neben allgemeinem interkulturellen Wissenserwerb und der Festigung beim Deutschlernen gehören deshalb das soziale Lernen und die politische Bildung (Demokratie lernen) unbedingt dazu…
Menschenrechte – Kinderrechte
Wer über die Menschenrechte genauer Bescheid weiß, bekommt meist ein ganz anderes Bild von der Welt. Dazu gehören natürlich auch die Kinderrechte, die eigentlich weltweit vernachlässigt werden. Um diese Rechte zu verstehen braucht es aber Kompetenzen, wie die des Leseverstehens, der Schärfung eigener Wahrnehmung, die Einsicht in Toleranz und die Entwicklung interkulturellen Bewusstseins…
1989, was geht das eigentlich mich an?
Ein Bild ist um die Welt gegangen. Ein österreichischer und ein ungarischer Politiker die mit Zangen im Mai 1989 gemeinsam den sogenannten Eisernen Vorhang eingerissen haben. Doch war das wirklich so? Nein, denn in Wahrheit war dieses Geschehen inszeniert worden. Keine konstruktiven Politiker waren hier mutig am Werk, sondern der Fotograf Bernhard J. Holzner (Copyright Photo: HOPI-MEDIA, Wien) hatte diese Idee…
Gemeinsam mit European Civic Education Foundation wird die Europaschule Budapest an diesem Projekt arbeiten, das die Entwicklungen dieses weltbewegenden Ereignisses und seine Auswirkungen auf die Jugend von Heute beleuchtet.
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Alle verwandt, alle verschieden!
Diese spannende Ausstellung zeigt, wie die Besiedelung des Planeten durch den Menschen erfolgt ist. Sie liefert damit ein besonders geeignetes Beispiel für die Vorzüge des non-lineare Lernens. Antirassismusarbeit erfolgt hier nämlich weder moralisierend noch mit erhobenen Zeigefinger. Bereits eine kurze Beschäftigung macht deutlich, dass heute keine Rassen mehr existieren, weil alle Menschen – genetisch gesehen – aufs Engste miteinander verwandt sind. So erfahren wir, wie die Verwandschaft aller heute lebender Menschen mittels wissenschaftlicher Methoden (DNA/DNS) nachverfolgbar ist.
Gemeinsam mit der Europaschule Budapest wird die European Civic Education Foundation an diesem Projekt arbeiten. Deren SchülerInnen haben eigens (handlungsorientiert und autonom) Fragen für ein museumspädagogisches Konzept kreiert und beweisen damit aufs Neue, dass Jugendliche zu weit mehr fähig sind, als die meisten Erwachsenen es ihnen in der Regel zutrauen.
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Produzent:
Deutsche Schule Oslo
Wer hat Angst vor Edvard Munch?
Edvard Munch ist einer der bekanntesten norwegischen Künstler aller Zeiten. Er hat seinen Durchbruch auf dem Kunstmarkt in Berlin gemacht und sich viel in Deutschland aufgehalten. Wir fanden, er wäre ein guter „Vermittler“ für den Schüleraustausch zwischen den 8. Klassen in Oslo, Heidelberg und Bergen. Die Schüler aller drei Schulen, der Deutschen Schule Oslo, des Helmholtz-Gymnasiums in Heidelberg und der Kjøkkelvik Skole in Bergen…
Propaganda
Auch heute noch sind beinahe alle Menschen der Meinung, dass es höherwertige und gleichzeitig auch weniger intelligente Menschenrassen gäbe. Wie man dieser Illusion und diesem Vorurteil begegnen kann wollten wir in unserem zweiten YCR-E-Subprojekt behandeln. Dazu haben wir den Besuch der 9. und 10. Klasse der Deutschen Schule Oslo im Holocaust Center von Bergen dokumentiert, der am 7. Oktober 2008 stattfand. Über eine norwegische Bildungsinstitution, die kulturelle Projekte an Schulen vermittelt - haben wir die Gelegenheit bekommen, einen ganzen Schultag…
Produzent:
Soros Educational Center Foundation, Miercurea Ciuc
Similiarities in Differences
Unsere eigene Kultur verursacht die meisten Probleme dann, wenn es zu Kommunikation mit Menschen anderer Kulturen kommt.
Im Fokus des ersten Unterprojektes 2008 steht „Civic Education“. Dabei steht die Frage von Respekt und Offenheit in Bezug auf das Anderssein im Mittelpunkt, genauso wie das Akzeptieren von Vielfalt. Das Unterprojekt beschäftigt sich auch mit dem Thema der sozialen Koexistenz – es möchte dabei die Aufmerksamkeit auf Werte, wie Pluralismus und Empathie lenken…
Kulturen verbinden, Mentalitäten formen
Die ehemalige Grafschaft Hargitha ist ein ländliches Gebiet mit dem höchsten Anteil der ungarischen Minderheit in Rumänien. Die Wirtschaft der Provinz beruht mehrheitlich auf Landwirtschaft. Tourismus könnte in Zukunft ein wichtiger Wirtschaftsbereich sind.
So gibt es für die Menschen in Rumänen nur geringen Kontakt mit anderen Kulturen außerhalb des Landes.
Produzent:
European Civic Education Foundation
1989, was geht das eigentlich mich an?
Ein Bild ist um die Welt gegangen. Ein österreichischer und ein ungarischer Politiker die mit Zangen im Mai 1989 gemeinsam den sogenannten Eisernen Vorhang eingerissen haben. Doch war das wirklich so? Nein, denn in Wahrheit war dieses Geschehen inszeniert worden. Keine konstruktiven Politiker waren hier mutig am Werk, sondern der Fotograf Bernhard J. Holzner (Copyright Photo: HOPI-MEDIA, Wien) hatte diese Idee….
Gemeinsam mit der Europaschule Budapest wird die European Civic Education Foundation an diesem Projekt arbeiten, das die Entwicklungen dieses weltbewegenden Ereignisses und seine Auswirkungen auf die Jugend von Heute beleuchtet.
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„reThink“, Peerleader Training for Civic Education
Die menschliche Gesellschaft wird zunehmend komplexer, wofür primär die Globalisierung verantwortlich gemacht wird. War früher einmal Wissen (also Information) Macht, so ist Wissen heute nahezu kostenlos zugänglich (z.b. Google,…). Wissen, aber mehr noch das Können (Kompetenzen) sind heute zur Voraussetzung für demokratisches Denken und Handeln geworden. Die moderne Gehirnforschung hilft uns dabei. Diese Übergangsphase braucht unbedingt Helfer, die sowohl die alten wie auch die neuen Generationen auf diesem Weg der Erkenntnis begleiten…
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Alle verwandt, alle verschieden!
Diese spannende Ausstellung zeigt, wie die Besiedelung des Planeten durch den Menschen erfolgt ist. Sie liefert damit ein besonders geeignetes Beispiel für die Vorzüge des non-lineare Lernens. Antirassismusarbeit erfolgt hier nämlich nicht moralisierend und mit erhobenen Zeigefinger. Bereits eine kurze Beschäftigung macht deutlich, dass heute keine Rassen mehr existieren, weil alle Menschen – genetisch gesehen – aufs Engste miteinander verwandt sind. So erfahren wir, wie die Verwandschaft aller heute lebender Menschen mittels wissenschaftlicher Methoden (DNA/DNS) nachverfolgbar ist.
Gemeinsam mit der Europaschule Budapest wird die European Civic Education Foundation an diesem Projekt arbeiten. Deren SchülerInnen haben eigens dafür (handlungsorientiert und autonom) Fragen für ein museumspädagogisches Konzept kreiert und beweisen damit aufs Neue, dass Jugendliche zu weit mehr fähig sind, als die meisten Erwachsenen es ihnen in der Regel zutrauen.



















